Ermittler wollen ehemalige KZ-Aufseher vor Gericht bringen

Ermittler wollen ehemalige KZ-Aufseher vor Gericht bringen Berlin (dapd). Deutsche Ermittler wollen nach ihrem Fahndungserfolg gegen ehemalige Wachmänner des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz weitere Nazi-Verbrecher vor Gericht bringen. „Das ist nur der Anfang, nicht das Ende“, sagte der Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung von Nazi-Verbrechen, Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm, der „Tageszeitung“ (Montagausgabe). Die Ermittler wollen nach Angaben Schrimms für sämtliche früheren NS-Vernichtungslager untersuchen, ob ehemalige Aufseher noch am Leben sind. Ihnen droht eine Ermittlung wegen Beihilfe zum Mord. Nach dem Urteil gegen den ukrainischstämmigen John Demjanjuk im Jahr 2011 sei es möglich, NS-Täter auch dann zu verurteilen, wenn keine konkreten Mordbeweise vorlägen, sagte Schrimm. Demjanjuk war einzig aufgrund seiner Tätigkeit im Vernichtungslager Sobibor zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Schrimm bestätigte der Zeitung, dass Vorermittlungen gegen 50 ehemalige Aufseher von Auschwitz in Kürze begännen. Der Zentralen Stelle lägen Listen aller in Auschwitz damals tätigen Aufseher vor. „Wir haben überprüft, wer von diesen noch am Leben ist“, sagte Schrimm. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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