Energiesparende Hallenkühlung

Verdunstungskühlung spart Energie und macht den Alltag angenehmer: Luftfeuchtigkeit wird durch den Anteil Wasserdampf in der Luft bestimmt. Flüssiges Wasser muss zunächst verdampft werden, bevor es in die Luft entweichen kann. Die Luftfeuchtigkeit kann in Gramm je Kilogramm gemessen werden. Enthält bei 25° Celsius 1 Kilo Luft etwa 10 Gramm Wasserdampf, so beträgt die relative Luftfeuchtigkeit um die 50 Prozent.

Von der Luftfeuchtigkeit hängt unsere Gesundheit ab, die Art wie wir uns kleiden, die Qualität unserer Nahrung, der Wert von Gegenständen um uns herum und schließlich die Ertragskraft von Unternehmen. Die Steuerung der Luftfeuchtigkeit schafft ein gesünderes, angenehmeres Umfeld und hilft neben anderen feuchtigkeitsabhängigen Phänomenen die statische Aufladung mit elektrischem Strom einzuschränken.

Um die Luftqualität in geschlossenen Räumen geht es dem Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgewerbe. Architekten, Gebäudebesitzer, Bauunternehmer und Lieferanten sind sich der Bedeutung der Luftqualität für die moderne Arbeitsumgebung bewusst. Arbeitgeber machen sich immer mehr klar, das ein gesunder Mitarbeiter produktiver ist und so dem Unternehmen mehr Gewinn beschert. Gebäudebesitzer und Arbeitgeber haben sich aber auch um ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld zu bemühen.

Verdunstungskühlgeräte lassen sich im mit moderner Elektronik ausgestatteten Büro in jedes Klimatisierungskonzept integrieren um:

– die Innenraumluft kostengünstiger zu kühlen
– die Luftfeuchtigkeit anzuheben, ganz ohne zusätzliche Geräte oder Steuerungseinrichtungen
– durch die gleichzeitige Versorgung mit kühler, befeuchteter Luft erheblich Energie einzusparen.

Ein Verdunstungskühlgerät bewirkt dreierlei: Erstens kühlt es die Luft ab und schafft dadurch angenehmere thermische Bedingungen. Zweitens steigert es den Gehalt an Wasserdampf in der Luft, erhöht so die Luftfeuchtigkeit und vermeidet dadurch Irritationen wie trockene Haut oder Schleimhäute. Drittens bewirkt es einen bis zu dreißigfachen Austausch der kompletten Innenluft in der Stunde.
Das Verdunstungsgerät senkt die Lufttemperatur durch den Übergang von Wassermolekülen in den Luftstrom. Durch die Verdunstung wird der Luft Energie entzogen, sie kühlt sich dadurch ab. Die wesentlichen Bestandteile eines Verdunstungskühlgeräts sind wassergetränkte Verdunstungsmatten, Wasseranschluss mit Pumpe, Verteiler, Sammelrinne und Ablauf.

EcoCooling bietet einen automatischen Wasserablauf an, der das Gerät sauber hält und darauf programmiert ist, regelmäßig den Inhalt des Vorratsbehälter durch frisches Wasser zu ersetzen. Wird der Wasseranschluss getrennt, entleert sich der Vorratsbehälter nach einer vorbestimmten Zeit ebenfalls selbsttätig, damit er sauber und trocken bleibt. Gleichzeitig verschließt sich das Luftansauggitter um das Eindringen von Verschmutzungen, den Verlust von Wärmeenergie und das Entstehen unangenehmen Zuges zu vermeiden.

Im Zusammenhang mit Verdunstungskühlung sind zwei Temperaturarten zu unterscheiden: Die Trockentemperatur entspricht dem, was wir als Lufttemperatur kennen und mit dem Thermometer messen. Die Nasstemperatur kommt bei der Verdunstungskühlung ins Spiel. Damit wird gemessen wie viel Wasserdampf in der Luft aufgelöst ist. Je geringer die Luftfeuchtigkeit (oder der Anteil Wasserdampf in der Luft), um so niedriger ist die Nasstemperatur. Die Nasstemperatur ist das was wir fühlen, wenn unsere Haut feucht ist und einer Luftströmung ausgesetzt wird. Aus Trocken- und Nasstemperatur kann die relative Luftfeuchtigkeit errechnet werden. Ein typisches Verdunstungskühlgerät leitet die kühle Luft durch ein Gebäude und verdrängt damit die vorhandene warme Luft aus dem Gebäude. Die Nasstemperatur bestimmt den Grad der Kühlung durch die Verdunstung von Wasser. Während der Nachmittagshitze, wenn die Trockentemperatur normalerweise den Höhepunkt erreicht, ist der Unterschied zwischen Trocken- und Nasstemperatur am Größten. Das größte Potential für die Abkühlung der Luft steht damit genau dann zur Verfügung, wenn es am dringendsten benötigt wird. Ein wirkungsvolles Verdunstungskühlgerät kühlt die Luft bis fast auf die Nasstemperatur ab.

Ersparnis und Vorteil
Die Nutzbarkeit des natürlichen Verdunstungsprozesses ist eine hohe technische Herausforderung. Direkte Verdunstungsgeräte mit einem Sättigungsgrad von 80 Prozent oder mehr können in den meisten Klimazonen Gebäude um 7° bis 10° Celsius unter die Außentemperatur herunter kühlen. Konventionelle Klimaanlagen schaffen das auch, können aber nicht den stetigen Luftaustausch im Gebäude sicherstellen und kosten in Einbau und Betrieb erheblich mehr. Zudem können Klimaanlagen nicht zur Luftbefeuchtung beitragen.

Durch die höhere Luftfeuchtigkeit werden Produktionsprozesse sicherer, die gegen Aufladung mit statischer Elektrizität empfindlich sind. Hygroskopische Waren, die nach Gewicht verkauft werden, halten den richtigen Feuchtigkeitsanteil und bringen mehr Gewinn. Mitarbeiter sind gefährlichen Bakterien und Viren weniger stark ausgesetzt.

Ganz nebenbei führt die Verdunstung von Wasser zu einer Ionisierung des Wassers im Luftstrom. Wasserdampf ist negativ geladen und erzeugt ein Wohlfühlen in dem Bereich nahe des Verdunstungskühlgeräts. Der Belegschaft wird es somit leichter gemacht, im Kundenverkehr länger freundlich zu bleiben oder Dank des Wohlgefühls einfach bessere Leistung abzuliefern. Dies ist ein Vorteil für jedes Unternehmen, das Verdunstungskühlgeräte einsetzt.

www.ecocooling-deutschland.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
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