Energieeffizienz praxisnah vermitteln

Anna Reimer und Vanessa Gossen mit der Thermografie-Kamera. (Foto: WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG)
Anna Reimer und Vanessa Gossen mit der Thermografie-Kamera. (Foto: WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

Minden. Bei der ersten Klimawoche des zdi-Zentrums Minden Lübbecke in Kooperation mit Energie Impuls OWL lernten Schülerinnen und Schüler Themen wie Energieeffizienz und Ressourcenschonungen bei praktischen Experimenten in heimischen Unternehmen kennen und konnten sich außerdem über berufliche Perspektiven im MINT- Bereich informieren.

„Wir unterstützen die Aktivitäten des Zentrums gern, da sie dazu beitragen, den Fachkräftenachwuchs in unserer Region zu sichern“, begründet Thomas Heimann, Leiter Ausbildung International bei WAGO, warum das Unternehmen gern als Gastgeber für Projekte des zdi (Zukunft durch Innovation) fungiert. 13 Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden besuchten WAGO im Rahmen der Klimawoche, bei der der Energiemanagementbeauftragte Achim Zerbst über „Energieeffizienz bei WAGO“ informierte und als Ansprechpartner zur Verfügung stand. „Die zdi-Klimawoche ist eine gute Möglichkeit für uns, Jugendliche für das Thema Energie zu sensibilisieren. Heute ist besonders aufgefallen, dass gerade die Mädchen interessiert sind und große Begeisterung zeigen.“

Nach einer Werksbesichtigung, die ebenfalls Energieaspekte in den Mittelpunkt stellte, durften die Schülerinnen und Schüler selbst in Experimenten aktiv werden und bekamen Einblicke in Berufsbilder aus dem MINT-Bereich. So führten sie unter Anleitung von Achim Zerbst und André Bell (Leiter Ausbildung Elektrotechnik) verschiedene Verbrauchsmessungen bei unterschiedlichen Leuchtmitteln (Glühbirne, Energiesparlampe und LED-Lampe) durch und machten Wärmemessungen mit einer Thermografie-Kamera, die die Wärmeabgabe verdeutlichte. In einem zweiten Versuch wurde anschaulich gezeigt, welche Auswirkungen Druckluft-Leckagen haben, die einen Druckluft-Verlust verursachen und damit den Energieverbrauch erhöhen.

Das dritte Thema war die Solarenergie. Mit Bausätzen, die die Schülerinnen und Schüler auch selbst montieren konnten, wurden verschiedene Experimente durchgeführt. So wurde eine Sonne simuliert, die durch zwei Solar-Module auf einem Hausdach einen Motor antrieb. Mithilfe von verschiedenen „Blenden“ konnten die Jugendlichen testen, welche Auswirkungen es hat, wenn die Solar-Module teilweise oder komplett verdeckt werden. Die Bausätze konnten die Schülerinnen und Schüler am Schluss der Veranstaltung mitnehmen und noch für weitere Experimente in ihrer Klimawoche nutzen. „Bisher hatte ich gar nicht so ein großes Interesse an Technik, aber der heutige Praxisworkshop war echt interessant“, freute sich Anna Reimer.

www.wago.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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