„Eine vorrangig staatliche Aufgabe“

Osnabrück (dapd). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat eine flächendeckende Kinderbetreuung in Deutschland als „vorrangig staatliche Aufgabe“ bezeichnet. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) wies Hundt Forderungen nach mehr Anstrengungen der Wirtschaft zurück. Betriebe engagierten sich im Bereich der Kinderbetreuung bereits nach Kräften.

Richtig sei, dass der lange versprochene Kita-Ausbau endlich sichergestellt werden müsse, betonte der Arbeitgeberpräsident. Dies könne aber kein Argument für die Einführung eines Betreuungsgeldes sein. „Falsches wird nicht dadurch korrigiert, dass es mit Richtigem kombiniert wird“, kritisierte Hundt die geplante Prämie für zu Hause erziehende Eltern. Das Betreuungsgeld sei grundverkehrt, setze falsche Anreize und sei mit Blick auf die Konsolidierung der Staatsfinanzen nicht zu verantworten.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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