Digitalisierung gehört für Maschinenbau zum Geschäft

Der Maschinenbau steht im Zentrum des Innovationssystems.
Der Maschinenbau steht im Zentrum des Innovationssystems. Er integriert neueste Technologien, realisiert diese und transportiert sie in Industriezweige. (Bild: Maklay62/ pixabay)

Düsseldorf. Der dritte Fachkongress „Industrie 4.0 im Mittelstand: die Zukunft jetzt gestalten!“ konzentrierte sich auf digitale Lösungen für Unternehmen. Dass hinter Industrie 4.0 keine weit entfernten Zukunftsvisionen stehen, zeigte der diesjährige Industrie 4.0-Kongress. Rund 300 Top-Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich am 15. November 2017 in Köln aus und informierten sich über erfolgreiche Praxislösungen. Besonders für den Maschinenbau gehört Digitalisierung zum Geschäft.

Träger der Veranstaltung war das vom VDMA NRW durchgeführte Cluster für Maschinenbau und Produktionstechnik, ProduktionNRW, in Zusammenarbeit mit der Plattform Industrie 4.0.

Der Maschinenbau steht im Zentrum des Innovationssystems. Er integriert neueste Technologien, realisiert diese mittels intelligenter Produktion und transportiert sie in alle Industriezweige. Damit ist der Maschinenbau Enabler bei allen Zukunftsthemen und trägt maßgeblich zur Wertschöpfung in Deutschland bei. Industrie 4.0 ist ein starker Wachstumstreiber für den 42 Milliarden Euro umsatzstarken nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau mit seinen 200.000 Beschäftigten.

Studien zeigen, dass bei vielen Unternehmen noch große Unsicherheit herrscht, wenn es um die Umsetzung von Digitalisierungslösungen in der eigenen Produktion oder beim Kunden geht. „Der Kongress hat gezeigt, dass es den Unternehmen immer besser gelingt, Digitalisierungslösungen voranzubringen“, sagte ProduktionNRW Clustersprecher Wolf D. Meier Scheuven und wies auf die Notwendigkeit von Vernetzung hin: „Industrie 4.0 ist interdisziplinär und kann nur umgesetzt werden, wenn Unternehmen über ihre Grenzen hinwegblicken und sich branchen-, disziplin- und unternehmensübergreifend vernetzen.“

www.vdma.org

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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