Deutschland prüft Auswirkungen des US-Ausstiegs bei Raketenabwehr

Deutschland prüft Auswirkungen des US-Ausstiegs bei Raketenabwehr Berlin (dapd). Es sollte der Nachfolger des Flugabwehrsystems „Patriot“ werden, nun ist es beerdigt. Die USA steigen definitiv aus dem Projekt MEADS aus, wie am Dienstag bekannt wurde. MEADS steht für Medium Extended Air Defence System und sollte künftig einen 360-Grad-Rundumschutz für wichtige Einrichtungen wie Flughäfen oder Stützpunkte gegen Bedrohungen aus der Luft bieten. Das bodengestützte Flugabwehrsystem sollte neben der Bekämpfung von Hubschraubern, Flugzeugen und Marschflugkörpern auch gegen taktische ballistische Raketen dienen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte in Berlin, man nehme die Entscheidung in den USA zur Kenntnis und prüfe nun „Konsequenzen, die sich daraus ergeben“. Dass MEADS „als System nicht eingeführt wird“, sei schon 2011 klar gewesen. Jetzt gehe es darum, die erreichten Entwicklungsergebnisse zu sichern und mögliche Einbindung in bestehende Systeme zu prüfen. Im vergangenen Jahr hatte das Großprojekt ein vorzeitiges Ende gefunden, als die USA aus finanziellen Gründen ihren Ausstieg aus dem gemeinsam mit Deutschland und Italien betriebenen Vorhaben verkündeten. Die Gesamtkosten zur Anschaffung des Abwehrsystems wurden von Experten auf mindestens vier Milliarden Euro geschätzt. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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