Der lippischen Industrie geht es gut

In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat die lippische Industrie ein Umsatzplus von 5,5 Prozent (NRW -3,0 Prozent) erwirtschaftet. „Die heimische Wirtschaft befindet sich weiter auf dem Wachstumspfad“, freut sich Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe).

Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage zog stark an. Insgesamt erwirtschafteten die 118 meldepflichtigen Industriebetriebe von Januar bis April dieses Jahres 1,9 Mrd. Euro. Das Auslandsgeschäft legte um 8,8 Prozent, das Inlandsgeschäft um 2,5 Prozent zu. Jeder zweite Euro wurde im Export erzielt. Insgesamt fanden 24.365 Personen (+1,4 Prozent; NRW -0,3 Prozent) in der lippischen Industrie einen Arbeitsplatz.

Das stärkste Umsatzwachstum meldete mit 10,6 Prozent der Maschinenbau, gefolgt von der Kunststoffindustrie (+9,4 Prozent). Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage profitierten vom guten Konjunkturverlauf. In beiden Branchen ist die Zahl der meldepflichtigen Betriebe um ein bzw. zwei Unternehmen gestiegen. In der chemischen Industrie wurde ein Umsatzplus von 4,3 Prozent erwirtschaftet, in der Möbelindustrie 1,6 Prozent.

In der Elektrotechnik, Lippes größter Einzelbranche, ging der Umsatz um 2,6 Prozent auf 737 Mio. Euro zurück. Das Exportwachstum von 7,3 Prozent konnte das Wegbrechen des Inlandsgeschäftes (- 18,5 Prozent) nicht ausgleichen. Allerdings ist auch die Zahl der meldepflichtigen Betriebe um zwei zurückgegangen. Das Nahrungs- und Futtermittelgewerbe sowie die Holzindustrie mussten ebenfalls Umsatzeinbußen, die erheblich waren, hinnehmen.

www.detmold.ihk.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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