„d!conomy – no limits“ – Topthema der CeBIT 2017

Wie keine andere technologische Entwicklung zuvor verändert die Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft. Einzelne digitale Technologien entwickeln im Zusammenspiel eine nie erlebte Disruptions- und Innovationsdynamik. Die Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, das Zusammenspiel zwischen Virtualität und Realität machen diese Dynamik besonders deutlich. Die digitale Transformation ist das zentrale Thema der CeBIT in Hannover.

Hannover. Die Auswirkungen der digitalen Transformation sind überall spürbar. Gerade in der Wirtschaft werden durch sie tradierte Prozesse, etablierte Strukturen und bestehende Branchengrenzen aufgebrochen und erneuert. Die Grenzen der Zusammenarbeit über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg werden neu verhandelt – auch an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. Neue Formen von Arbeit und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Mit dem Topthema „d!conomy – no limits“ rückt die CeBIT als weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft im kommenden Jahr die chancenorientierten Möglichkeiten der digitalen Transformation in den Mittelpunkt. „‘d!conomy – no limits‘ steht für die Möglichkeiten und Chancen, die sich für Unternehmen mit der Digitalisierung und neue Technologien bieten“, sagt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, in Hannover. „Ebenso steht das Topthema 2017 für den Aspekt, dass sich die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Realität und Virtualität verändern. Der Mensch als Gestalter des digitalen Zeitalters sollte sich nicht in seinem Denken und seinen Möglichkeiten begrenzen, sondern die Chancen offen bewerten und die Veränderung aktiv mitgestalten.“

Die digitale Transformation wird durch neue Technologien und Möglichkeiten weiter beschleunigt. Aktuell sind Entwicklungen wie Artificial Intelligence, Virtual & Augmented Reality, autonome Systeme, 3-D-Druck, humanoide Service-Roboter und Drohnen die Treiber dieser Entwicklung. Zunehmende Anwendungsszenarien im Internet der Dinge ermöglichen ein positives Zusammenspiel und neue Formen der Zusammenarbeit von Mensch und Technologie. Frese: „IoT-Anwendungen und neue Technologien öffnen im wahrsten Sinne des Wortes neue Horizonte. Nun gilt es, aus diesen Technologien Geschäft zu machen.“

Deshalb werde die CeBIT im kommenden Jahr noch stärker auf Anwendungsbeispiele setzen, sagt Frese. „So werden wir beispielsweise in den Hallen ganz konkrete Beispiele für die Digitalisierung der Branchen Automotive, Banken und Versicherungen, Handel, Gesundheit sowie Verwaltung präsentieren – und damit eindrucksvoll zeigen, wie die Digitalisierung auf alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft einwirkt.“

Als „Global Event for Digital Business“ mit dem Topthema „d!conomy – no limits“ positioniert sich die CeBIT so als Leitveranstaltung der Digitalisierung und Digitalen Transformation von Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Gesellschaft. Sie liefert mit dieser Fokussierung Orientierung für alle Entscheider im Prozess der Gestaltung eines Digital Enterprise oder der digitalen öffentlichen Verwaltung.

Voraussetzung für den Erfolg in der d!conomy seien Kreativität, Offenheit für Veränderung und neues Unternehmertum. Frese: „Es geht aber auch um neue Kompetenzen und Qualifikationen, die das Arbeiten 4.0 ermöglichen. Man muss die neuen Technologien in ihrem Zusammenspiel erleben und verstehen, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen zu erkennen und zu nutzen.“

Die CeBIT 2017 präsentiert im  kommenden März diese neuen Technologien im Anwendungsbezug, neue datengetriebene Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten auf dem Messegelände in Hannover. Besondere Highlights werden dabei in der digitalen Guided Tour „discover d!conomy“, die in diesem Jahr als virtueller Guide zu besonderen Branchenshowcases ihre Premiere hatte, von den Ausstellern präsentiert. Die CeBIT schafft Raum für Vernetzung der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie die – auch kontroverse – Diskussion international führender Visionäre, Topmanager und Querdenker, um die für den Einsatz notwendigen Standards und Rahmenbedingen zu gestalten.

„Die Digitalisierung ist kein Zustand und auch kein Prozess, der irgendwann zu Ende ist. Die Digitalisierung beginnt in den Köpfen und setzt die Bereitschaft zu ständiger Veränderung und Innovation voraus“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die CeBIT ist der ideale Ort für den dazu notwendigen Austausch zwischen Global Playern, Mittelständlern und Startups, für den Brückenschlag zwischen Anbietern und Anwendern digitaler Lösungen, für den Dialog zwischen deutschen und internationalen Innovationsführern.“

„Insbesondere von dem diesjährigen Partnerland Japan ewarten wir mit Blick auf das Topthema wesentliche Impulse. Die Gesellschaft in Japan ist mit Blick auf die Digitalisierung sehr aufgeschlossen und äußerst innovativ. Sie zeigt uns in Europa, wie es gelingen kann, kreative neue Ansätze zu entwickeln sowie positiv und offen auf neue Technologien zu reagieren und sie chancenorientiert zu bewerten“, sagt Frese.

www.cebit.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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