Commerzbank will Staatsschulden vorerst nicht bedienen

Commerzbank will Staatsschulden vorerst nicht bedienen München (dapd). Die Commerzbank will die stille Einlage des Bundes vorerst nicht zurückzahlen. „Wir werden die stille Einlage des Bundes verzinsen, daher gibt es auch keinen Druck sie zurückzuzahlen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Martin Blessing, der „Süddeutschen Zeitung“. Die stille Einlage sei ohnehin nur bis 2017 als Eigenkapital anerkannt. „Spätestens dann macht sie ökonomisch keinen Sinn mehr.“ Der Bund hatte der Bank in der Finanzkrise milliardenschwere Hilfen gewährt und sich dadurch an dem Geldhaus beteiligt. „Wir arbeiten mit der Bundesregierung genauso professionell zusammen wie mit jedem anderen Aktionär“, sagte Blessing weiter. Zudem sprach sich der Vorstandsvorsitzende für eine Neugestaltung der Einlagensicherung in Deutschland aus. „Es ist höchste Zeit, dass man den Haftungsverbund zwischen Landesbanken und Sparkassen überdenkt und neu regelt.“ Die Landesbanken sollten herausgenommen werden, sagte er weiter. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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