Bundesregierung klagt gegen EU-Spielzeug-Schadstoffrichtlinie

Düsseldorf (dapd). Mit einer Klage gegen die EU-Kommission will sich die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge gegen höhere Gesundheitsrisiken bei Spielzeug wehren. Die Klageschrift solle Anfang nächster Woche überstellt werden, berichtete die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) vorab unter Berufung auf Regierungskreise. Die EU plant, die Grenzwerte gesundheitsgefährdender Stoffe in Spielzeug zu senken. Demnach könnten ab Mitte kommenden Jahres Teddys und Puppen nach Deutschland gelangen, die höhere Schadstoffwerte aufweisen als derzeit hierzulande erlaubt ist.

„Es wäre absurd, wenn die neue Richtlinie dazu führen würde, dass Kinder mehr Schadstoffen ausgesetzt sind als bisher“, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) der Zeitung. Deutschland werde es nicht stehen lassen, dass die EU-Kommission die Beibehaltung der höheren nationalen Standards abgelehnt habe. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) unterstützt dem Bericht zufolge das Vorgehen: „Die Gesundheit unserer Kinder ist das höchste Gut. Schadstoffe im Spielzeug sind oft heimtückisch. Hier muss es bei unseren strengen Vorschriften bleiben“, sagte Rösler dem Blatt.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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