Berggruen bietet angeblich für Schlecker

Stuttgart (dapd). Der deutsch-amerikanische Geschäftsmann und Milliardär Nicolas Berggruen hat offenbar Interesse an der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. „Der einstige Karstadt-Retter ist erst vor zwei Wochen in den Investorenprozess eingestiegen“, schreiben die „Stuttgarter Nachrichten“. Er sei an dem gesamten Konzern interessiert und biete einen Kaufpreis zwischen 100 und 150 Millionen Euro. Möglicherweise entscheiden die Gläubiger schon am Freitag über einen Investor.

Die Investorensuche von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz gestaltet sich bisher schwierig, weil hohe Verluste des Unternehmens sowie tausende Kündigungsschutzklagen von Ex-Mitarbeitern im Weg stehen. Nach Angaben eines Sprechers aus der vergangenen Woche gibt es für Schlecker noch fünf Interessenten, mit drei davon würden „intensive Gespräche“ geführt. Mit vier potenziellen Investoren befinde man sich in der sogenannten Due-Diligence-Phase, einer tiefgehenden Unternehmensprüfung.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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