Auto selbst instand halten und Kosten senken

Bildrechte: Flickr Winterreifen / Reifenwechsel im Oktober Dirk Vorderstraße CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen: Traditionell steigen damit die Unfallgefahr und die Häufigkeit, mit der man eine Autowerkstatt aufsuchen muss. Immer öfter hört man außerdem von mutwilligen Beschädigungen an Autos in der Umgebung, wie erst kürzlich in der Nacht zum 1. November in Osnabrück. Angesichts der Tatsache, dass der fahrbare Untersatz aufgrund von notwendigen Versicherungen, Steuern und Spritmengen sowieso schon einen erheblichen Kostenfaktor darstellt, lohnt es sich darüber nachzudenken, welche Leistungen man einfach und schnell selbst durchführen kann.

Radwechsel nur noch bei älteren Fahrzeugen

Einige haben es schon erledigt, andere warten damit bis zum letzten Moment: der obligatorische Wechsel von Sommer- zu Winterreifen. Für den Wechsel benötigt man lediglich einen Wagenheber und einen Radmutterschlüssel oder alternativ ein Reifen-Reparaturset. Wer sein Auto dafür bisher in die Werkstatt gebracht hat, wird es allerdings auch zukünftig so regeln müssen, falls er nicht vorhat, in Zukunft nur noch Gebrauchtwagen zu fahren. Denn seit vergangenem Jahr müssen alle erstzugelassenen Fahrzeuge zusätzlich Messsensoren integrieren, die beim Radwechsel neu programmiert werden müssen – eine Aufgabe, die in die Hände von Fachleuten gehört. Ausführliche Informationen zum sogenannten RDKS oder Reifendruckkontrollsystem erhält man auf rdks-wissen.de.

Kleinstteile wechseln

Effektiv lassen sich dagegen Kosten beim Austausch von Kleinteilen wie den Scheibenwischern sparen. Da sie nicht teuer sind und Markenprodukte in Tests erheblich besser abschneiden, sollte man dafür mehr investieren. Dasselbe gilt übrigens für Luftfilter, die regelmäßig ausgetauscht werden sollten, damit der Sprit sparsamer verbraucht werden kann. Auf der Suche nach Ersatz lohnt es sich, auf den Seiten von Online-Händlern wie mister-auto.de zu stöbern.

Leuchten tauschen

Wer in seinem Auto Halogenleuchten eingebaut hat, profitiert von einer Verordnung aus der Straßenverkehrszulassungsordnung, die besagt, dass diese leicht auszuwechseln sein müssen. Falls sich dagegen eine Xenonlampe oder LED-Lampe im Wagen befindet, lässt man wegen der empfindlichen Elektronik lieber einen Mechaniker ran. Der Vorteil besteht darin, dass die Lebensdauer viermal so lang ist wie bei Halogenlampen.

Öl wechseln

Etwas anspruchsvoller, aber auch von Laien durchführbar ist der Ölwechsel. Für diesen sollte man eine Hebebühne oder Auffahrrampe verwenden oder alternativ eine Mietwerkstatt aufsuchen. Wagenheber sind dagegen ebenso wie Unterstellböcke ungeeignet, da sie zum einen nicht weit genug anheben können und zum anderen zu schnell nachgeben. In jedem Fall sollte nach Ablassen des gesamten Altöls in eine Ölwanne der Ölfilter getauscht werden. Wichtig ist es außerdem, alle Teile korrekt zu befestigen, auf die eingefüllte Ölmenge zu achten und nur vom Hersteller angegebene Sorten zu verwenden.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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