Arbeitsmarktentwicklung in den Kreisen Höxter und Paderborn

Im Kreis Höxter kam es bei ungünstigen Witterungsbedingungen nur zu einer moderaten Frühjahrsbelebung und einem eher verhaltenen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Die Zahl der Arbeitslosen konnte in den vergangenen Wochen um 111 oder 2,6 Prozent auf 4.108 abgebaut werden. Im März des Vorjahres fiel der Abbau kräftiger aus. Ein spürbarer Rückgang der Arbeitslosigkeit in den typischen Saisonberufen (minus 85) sowie rückläufige Arbeitslosenzahlen in den Metall- und Elektroberufen (minus 35) und in verschiedenen Dienstleistungsberufen bewirkten aktuell die Entlastung des Arbeitsmarktes. Die Jugendarbeitslosigkeit ging nur leicht zurück (minus 12).

Die Arbeitslosenzahl des Vorjahres wird jetzt um 156 oder 3,7 Prozent unterschritten.

Die Arbeitslosenquote ging im März von 5,7 auf 5,6 zurück. Im Vorjahr lag die Quote bei 5,8 Prozent.

„Das anhaltend schlechte Wetter verhinderte im März einen deutlicheren Abbau der Arbeitslosigkeit. In früheren Jahren (z.B. 2008, 2011 oder 2012) gab es im März Rückgänge um durchschnittlich 200 Arbeitslose“, so Agenturchef Rüdiger Matisz zu den neuen Daten vom Arbeitsmarkt. „Ähnliches hatte ich auch für dieses Jahr erhofft. Gleichwohl bewegte sich die Abnahme noch halbwegs im saisonüblichen Rahmen und der aktuelle Wert ist die niedrigste Märzzahl seit 1992; damals gab es 3.610 Arbeitslose“, ergänzt Matisz.

Tendenziell setzte sich die leichte konjunkturelle Belebung auf dem Arbeitsmarkt fort. Dies wird durch den spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich (SGB III- Bereich) unterstrichen. Hier konnte die Arbeitslosigkeit um sieben Prozent reduziert werden. Im Bereich der Grundsicherung (SGB II) musste dagegen ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit registriert werden. „Die aktuelle Entwicklung lässt für die Zeit nach den Osterfeiertagen nochmals einen kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kreis Höxter erwarten. Dafür spricht die deutliche Belebung der Kräftenachfrage, die um 36 Prozent über die Vergleichszahl des Vorjahres hinausging“, so der Agenturleiter zu den kurzfristigen Arbeitsmarktaussichten.

Im März meldeten sich aus dem Kreis Höxter 948 Personen neu oder wieder arbeitslos; 60 oder 6,8 Prozent mehr als im Februar und 83 oder 9,6 Prozent mehr als im März 2014.

1.054 Männer und Frauen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden; 115 mehr als im Februar, aber 8 weniger als im März des Vorjahres.

Die Zahl der SGB III – Arbeitslosen (Versicherungsbereich) reduzierte sich im März um 125 oder 6,6 Prozent auf 1.773. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von 148 oder 7,7 Prozent.

Bei den SGB II – Arbeitslosen (Bereich der Grundsicherung) stieg die Arbeitslosigkeit im März um 14 (plus 0,6 %) auf 2.335. Die Vorjahreszahl wird hier um 8 Personen oder 0,3 Prozent unterschritten. Aktuell entfallen 56,8 Prozent der Arbeitslosen im Kreis Höxter auf den Bereich der Grundsicherung (Vorjahr 54,9 %).

Die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahren) reduzierte sich im Berichtsmonat lediglich um 12 oder 2,8 Prozent auf 418. Die Vorjahreszahl wird um 57 oder 12,0 Prozent unterschritten. Die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen beträgt aktuell 4,9 Prozent; im Vorjahr waren es 5,6 Prozent.

Bei den Älteren (über 50 Jahre) ging die Arbeitslosigkeit bei 1.467 Betroffenen um 65 oder 4,2 gegenüber dem Vormonat zurück. Gegenüber März 2014 ergibt sich ein Minus von 14 oder 0,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppe liegt bei 6,0 Prozent (Vorjahr 6,3 %).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen war im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig (minus 17); gegenüber dem Vorjahreswert stieg sie um drei auf 1.317.

Die Kräftenachfrage blieb leicht unter dem Vormonatsniveau (minus 13). Mit 308 neuen Stellenangeboten wurde das Vorjahresergebnis allerdings deutlich um 82 oder 36,3 Prozent übertroffen. Der Bestand an unbesetzten Stellen lag am Monatsende mit 1.167 um 25 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Ein großer Teil der Kräftenachfrage entfällt auf die Zeitarbeitsunternehmen (279 Stellen), aber auch das Verarbeitende Gewerbe (232), das Baugewerbe (188), das Gesundheits- und Sozialwesen (117), der Handel (93), und das Gastgewerbe (56) haben derzeit erheblichen Kräftebedarf.

 

Im Kreis Paderborn konnte die Zahl der Arbeitslosen im März um 211 oder 2,0 Prozent auf 10.242 reduziert werden. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit in den typischen Saisonberufen (minus 82) sowie geringere Zahlen in den Metall- und Elektroberufen (minus 55) bewirkten vorwiegend die Entlastung des Arbeitsmarktes. Positiv fällt auch der deutliche Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (minus 5,5 Prozent) auf.

Die Arbeitslosenzahl des Vorjahres wird jetzt im Kreis Paderborn um 390 oder 3,7 Prozent unterschritten. Der positive Abstand zu den Vorjahreswerten ist in den vergangenen Monaten langsam aber kontinuierlich angestiegen. Im Oktober 2014 gab es noch 115 Arbeitslose mehr als ein Jahr zuvor – jetzt sind 390 weniger.

Die Arbeitslosenquote ging von 6,4 auf 6,3 Prozent zurück. Im Vorjahr lag sie bei 6,6 Prozent.

„Das anhaltend schlechte Wetter verhinderte im März einen deutlicheren Abbau der Arbeitslosigkeit. In früheren Jahren (z.B. 2008, 2011 oder 2012) gab es im März Rückgänge um durchschnittlich 400 Arbeitslose“, so Agenturchef Rüdiger Matisz zu den neuen Daten vom Arbeitsmarkt. „Ähnliches hatte ich auch für dieses Jahr erhofft. Gleichwohl bewegte sich die Abnahme noch im saisonüblichen Rahmen und der aktuelle Wert ist die niedrigste Märzzahl seit 1993; damals gab es 8.973 Arbeitslose“, ergänzt der Agenturchef.

Tendenziell setzte sich die leichte konjunkturelle Belebung auf dem Arbeitsmarkt fort. Dies wird durch den spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich (SGB III- Bereich) unterstrichen. Hier konnte die Arbeitslosigkeit um sieben Prozent reduziert werden. Im Bereich der Grundsicherung (SGB II) musste dagegen ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit registriert werden. „Die aktuelle Entwicklung lässt für die Zeit nach den Osterfeiertagen nochmals einen kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kreis Paderborn erwarten. Dafür spricht die Belebung der Kräftenachfrage, die um fünf Prozent über die Vergleichszahl des Vorjahres hinausging“, so der Agenturleiter zu den kurzfristigen Arbeitsmarktaussichten.

Im März meldeten sich aus dem Kreis Paderborn 2.137 Personen neu oder wieder arbeitslos; 18 weniger als im Februar und 8 weniger als im März 2014.

2.341 Männer und Frauen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden; 173 mehr als im Februar und 124 mehr als im März des Vorjahres.

Die Zahl der SGB III – Arbeitslosen (Versicherungsbereich) reduzierte sich im März um 242 oder 6,9 Prozent auf 3.247. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von 380 oder 10,5 Prozent.

Bei den SGB II – Arbeitslosen (Bereich der Grundsicherung) stieg die Arbeitslosigkeit im März um 31 (plus 0,4 %) auf 6.995. Die Vorjahreszahl wird hier um 10 oder 0,1 Prozent unterschritten. Aktuell entfallen 68,3 Prozent der Arbeitslosen im Kreis Paderborn auf den Bereich der Grundsicherung (Vorjahr 65,9 %).

Die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahren) reduzierte sich im Berichtsmonat um 65 oder 5,5 Prozent auf 1.119. Die Vorjahreszahl wird um 45 oder 3,9 Prozent unterschritten. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen beträgt aktuell 5,7 Prozent (Vorjahr 5,9 %).

Bei den Älteren (über 50 Jahre) kam es gleichfalls zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit, und zwar um 23 oder 0,7 Prozent auf 3.288. Gegenüber März 2014 ergibt sich ein Plus von 20 oder 0,6 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg weiter an, und zwar um 40 oder 1,1 Prozent auf 3.632. Hier wird der Vorjahreswert um 39 überschritten (plus 1,1 Prozent).

Die Kräftenachfrage ging über die Vergleichswerte hinaus. 732 neu gemeldete Stellen bedeuten ein Plus gegenüber dem Februarwert um 76 oder 11,6 Prozent, die Vorjahreszahl wird um 34 oder 4,9 Prozent überschritten. Der Bestand an unbesetzten offenen Stellen lag am Monatsende mit 1.829 um 2,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Ein großer Teil der Kräftenachfrage entfällt auf die Zeitarbeitsunternehmen (597 Stellen), aber auch das Verarbeitende Gewerbe (173), das Gesundheits- und Sozialwesen (179), der Handel (173), das Baugewerbe (147) und das Gastgewerbe (98) haben derzeit erheblichen Kräftebedarf.

www.arbeitsagentur.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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