Aigner: Sicherheit geht bei der Gentechnik vor

Passau (dapd). Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner will den Bundesländern bei der Gentechnik mehr Mitspracherechte einräumen. Sie wolle noch diese Woche einen Anlauf unternehmen, innerhalb der Bundesregierung zu einer Einigung zu kommen, sagte die CSU-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“ laut Vorabbericht. Union und FDP hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, es den Länder freizustellen, den Abstand zwischen konventionellen Anbauflächen und Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen selbst festzulegen.

Aigner sagte: „Es ist richtig, den Bundesländern mehr Mitsprache zu geben. Das bleibt mein Ziel“, sagte Aigner. Sicherheit und Eigenverantwortung gingen bei der Gentechnik vor. Die meisten Bauern wollten keine grüne Gentechnik auf ihren Feldern. „Auch die Verbraucher sind kritisch: Nach einer aktuellen Umfrage meines Ministeriums lehnen 83 Prozent der Verbraucher gentechnisch veränderte Lebensmittel ab“, sagte die Ministerin.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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