Ackermann fordert Rettungsfonds für Banken

Hamburg (dapd). Der scheidenden Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, drängt auf die Einrichtung eines europäischen Bankenrettungsfonds. Ein solcher Topf für die Sanierung oder Abwicklung von Banken sei „wünschenswerter denn je“, um das System zu stabilisieren, große grenzüberschreitende Banken zu restrukturieren und den Finanzbinnenmarkt zu sichern, sagte Ackermann dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die Re-Nationalisierung der europäischen Bankenmärkte sei dagegen „besorgniserregend“.

Die Europäische Zentralbank (EZB) lotet dem Bericht zufolge derweil Möglichkeiten aus, wie die Kompetenzen des Rettungsfonds ESM ausgeweitet werden könnten. Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker habe EZB-Chef Mario Draghi vor zwei Wochen diesbezüglich um Rat gebeten, hieß es. Bislang soll der Fonds nur klammen Regierungen aushelfen dürfen. Die Bundesregierung sei weiter gegen direkte Zuschüsse für Banken.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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