Absatzkrise in Südeuropa erreicht VW-Konzern

Wolfsburg (dapd). Die Absatzkrise in den südeuropäischen Krisenländern erreicht jetzt auch Volkswagen. In der Region Westeuropa ohne Deutschland fiel der Absatz im April um 5,9 Prozent auf 661.400 Stück, wie der Hersteller am Freitag mitteilte. Allerdings machten gute Geschäfte in den Wachstumsländern sowie in Deutschland den Einbruch mehr als wett. Weltweit legte VW im April um sechs Prozent auf 732.000 Fahrzeuge zu.

„Für Westeuropa rechnen wir mit einer weiteren Eintrübung der Märkte. Unsere Erwartungen haben sich aktuell nach unten entwickelt“, warnte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Im März hatte der größte Autobauer Europas noch ein weltweites Wachstum von 12,5 Prozent hingelegt.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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